Ein Mädchen lief durch den Wald-allein'
Fing vor Angst laut an zu schrein'.
Hinter einem großen Baum
könnten Männer stehen,
werden Rücksicht nehmen kaum
und sie niemals übersehen.
Sieht Bilder in ihrem Kopf,
es erscheint ein blonder Schopf.
Spürt Hände und Finger überall,
will dieser Situation vollends entfliehen,
es ist alles kein Zufall,
will sich ihre Decke über den Kopf ziehen.
Doch war sie im Wald und dachte nach,
sie war einfach viel zu schwach.
Er musst' ganz in der Nähe sein,
war noch frei
ließ nicht gelten ein lautes NEIN,
ist noch alles nicht vorbei.
Der Wind drehte sich geschwind,
zerzauste die Haare vom zitterden Kind.
Sie rutschte an einem Baum herab,
Dieser vermutlich nun schon starb.
Die Sonne ging auf,
der Tag würde nehmen seinen Lauf.
Keiner würd' das Mädchen suchen,
sie wär' noch nicht lang genug weg.
Innerlich fing sie an zu fluchen,
das war ihr viel zu suspekt.
Wischte sich die Tränen von den Augen,
wollte viel Luft in ihre Nase saugen.
Es stank-war unerträglich fast,
stand auf geschwind,
flog über einen Ast
und war wieder das zitternde Kind.
Sie wollt' nach Haus in Mutter's Arm,
dort war es sicher und zudem noch warm.
Doch sie war nicht dort-war weit weg,
schaute tief in den Wald,
bewegte sich kaum vom Fleck,
vermutete, war würd' passieren bald.
<--- Das Gedicht lässt mir kalte Schauer den Rücken runter Laufen & ich denke die ganze Zeit darüber nach.
Mann ohmann, wie mich das ankotzt, wenn ich eine gewisse Sache (was es auch sein mag) nicht aus dem kopf bekomme .________________.
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